Über das Stück
Nach einigen Jahren in Paris kehrt der Maler Osvald Alving auf das Gut seiner Eltern zurück. Seine Mutter erwartet ihn freudig – doch Osvald ist schwer krank. Innerhalb eines einzigen Tages platzen die Narben der Vergangenheit auf.
Der skandinavische Kulturbetrieb des ausgehenden 19. Jahrhunderts war von «Gespenster» brüskiert, da Ibsen gleich mehrere Tabus thematisierte: Inzest, Syphilis, Alkoholismus, Missbrauch, Sterbehilfe. 130 Jahre später schockiert dieser Stoff nicht mehr wirklich – der Kern von «Gespenster» jedoch bleibt zeitlos: Fehlende Lebensfreude, der Wunsch nach unbeschwertem Glück und das Scheitern an der eigenen Verzweiflung. Das Stück zeichnet sich zudem durch hohe dramatisch-literarische Qualität und lebendige Dialoge aus.
Ich wünsche Ihnen einen genussvollen Abend
Ihre Katerina Laxdal


